Warum haben wir Angst vor dem Tod

7. Januar 2022 Von hkiefer 0

Ängste, Geistige Welt und die Hölle und die Angst

Ich erinnere mich an einen Beitrag zum Thema: Warum haben wir so große Angst vor dem Tod? Er stammt von dem bekannten Medium Pascal Voggenhuber. Er schreibt: „Ich bin ja ein Medium, das sich spezialisiert hat auf Jenseitskontakte“. Dazu muss man wissen, dass er schon unzählige Male habe Kontakt in die Geistige Welt aufgenommen hat, um mit verstorbenen Personen zu kommunizieren.

 

Nicht den Tod sollte man fürchten,
sondern dass man nie beginnen wird, zu leben.
Marcus Aurelius

 

Aus seiner Sicht ist es für die Verstorbenen ganz natürlich. Aber verständlicher Weise löst bei den Lebenden noch große Ängste aus. Egal, in welches Land er reiste, begegneten immer wieder Menschen die Ängste , die unwahrscheinlich große Angst vor dem Sterben hatten.
Ich denke, die meisten von uns können das durchaus verstehen.
Doch wenn er die Menschen fragte, wovor genau sie sich so sehr fürchten, wurde ihm klar, dass viele gar keine Angst haben müssten. Irgendwie haben wir alle die Vorstellung, dass es ein Leben nach dem Tod gibt und wir uns nach dem Sterben nicht etwa in „Nichts“
auflösen, davon sind inzwischen vermutlich alle Menschen überzeugt, die sich für spirituelle Lehren interessieren.

 

Umherirren in der geistigen Welt?

Eine oft gehörte Angst ist aber, so seine Erfahrung, ist dass wir alleine in der Geistigen Welt umherirren. Doch meint Pascal Voggenhuber, „das ist nicht der Fall. Wir treffen alle Verstorbenen, die vor uns gegangen sind und auch unsere Engel und Geistführer sind bei uns“.
Vielleicht hast auch Du schon einen Eindruck gehabt, als wenn Menschen im Sterben liegen, bereits die verstorbenen Angehörigen, anwesend sind, um sie abholen zu kommen.
Als Medium versichert er: „wir werden alle gut aufgehoben sein in der geistigen Welt“.

 

Ist die Hölle eine Erfindung?

Die Geistige Welt ist Liebe. Und so fügte er hinzu: „Sie würde es nicht zulassen, dass wir bestraft werden“. Seiner These nach verhält es sich eher so: „Nur hier auf der Erde leben wir in der Polarität und dürfen Schmerz und Leid erfahren, weil wir dies aber selber gewählt haben. Diesen Zustand gibt es nicht mehr in der Geistigen Welt. Der Glaube an die Hölle oder an eine Zwischenwelt kommt aus der Religion und wurde für den Sündenablass eingeführt.“

Folgt man diesem Gedanken, dann macht es nur Sinn, wenn es Paradies und Hölle gibt. Mit der Meinung, dass die Hölle ist eine Erfindung, ist, die im 16. Jahrhundert von der Kirche eingeführt wurde, steht er mit anderen Autoren nicht alleine.

Die Esoterik hat dann den Begriff „Hölle“ aus ihrem Glauben weitestgehend weggelassen. Doch es gibt noch eine andere These, die der  „Zwischenwelt“. So eine Zwischenwelt hat er noch niemals gesehen. Keiner der Verstorbenen, die mit dem er Kontakt getreten ist, hat jemals davon berichtet. Seiner Auffassung nach würde es auch gar keinen Sinn machen, denn niemand wird bestraft in der Geistigen Welt. Wir sind hier auf der Erde, um unsere Erfahrungen zu machen. Ja, nicht selten sind es auch negative Erfahrungen. Aber dadurch wachsen wir. Wir brauchen das „Negative“ für unsere Entwicklung. Es lässt uns das Gute und Positive erkennen, so sein Statement.

 

Die Angst vor dem Tod nehmen

Das ist sein großes Bedürfnis. Zwischenwelt gefangen sein oder gar in die ewige Verdammnis kommen. Das alles ist definitiv nicht
wahr. Mit NACHRICHT AUS DEM JENSEITS 2.0 Was passiert nach dem Tod?  Greift Pascal Voggenhuber das Thema intensiver auf:

    • Warum geht es allen Verstorbenen gut?
    • Wie sieht das Jenseits aus und welche Aufgaben übernehmen Schutzengel und Geistführer?
    • Wie kommuniziere ich mit Verstorbenen und wie erkenne ich Zeichen, die sie uns senden?
    • Spiritualität, Medialität und Sensitivität: Wie nehmen wir die geistige Welt wahr?

Weitere Veröffentlichungen von Pascal Voggenhuber in meinen Kleinanzeigen

 

Wie antwortet Khalil Gibran, der arabische Dichter auf die Frage nach der Angst vor dem Tod?

Vom Tod
Dann sprach Almitra: Wir möchten nun nach dem Tod fragen.
Und er sagte:
Ihr möchtet das Geheimnis des Todes kennenlernen.
Aber wie werdet ihr es finden, wenn ihr es nicht im Herzen des Lebens sucht?
Die Eule, deren Nachtaugen am Tag blind sind, kann das Mysterium des Lichts nicht entschleiern.
Wenn ihr wirklich den Geist des Todes schauen wollt, öffnet eure Herzen weit dem Körper des
Lebens.
Denn Leben und Tod sind eins, so wie der Fluss und das Meer eins sind.
In der Tiefe eurer Hoffnungen und Wünsche liegt euer stilles Wissen um das Jenseits.
Und wie Samen, der unter dem Schnee träumt, träumt euer Herz vom Frühling.
Traut den Träumen, denn in ihnen ist das Tor zur Ewigkeit verborgen.
Eure Angst vor dem Tod ist nichts als das Zittern des Hirten, wenn er vor dem König steht, der ihm
zur Ehre die Hand auflegen wird.
Freut sich der Hirte unter seinem Zittern nicht, dass er das Zeichen des Königs tragen wird? Doch
gewahrt er sein Zittern nicht viel mehr?
Denn was heißt sterben anderes, als nackt im Wind zu stehen und in der Sonne zu schmelzen?
Und was heißt nicht mehr zu atmen anderes, als den Atem von seinen rastlosen Gezeiten zu
befreien, damit er emporsteigt und sich entfaltet und ungehindert Gott suchen kann?
Nur wenn ihr vom Fluss der Stille trinkt, werdet ihr wirklich singen.
Und wenn ihr den Gipfel des Berges erreicht habt, dann werdet ihr anfangen zu steigen.
Und wenn die Erde eure Glieder fordert, dann werdet ihr wahrhaft tanzen.
(Khalil Gibran, arabischer Dichter (1883-1931), Aus: Der Prophet)

 

Welche Erwartungen haben wir, welche Erfahrungen machen wir angesichts des Todes?
Wie können uns die Erfahrungen anderer helfen, mit unserem eigenen Tod fertigzuwerden?
Dieser Frage gingen Stanislav Grof und seine Frau, Joan Halifax nach. Sie hatten in einem amerikanischen Krankenhaus die Wirkungsweise von LSD bei unheilbar Krebskranken beobachtet.

Die psychedelische, Therapie so ihre Erfahrung, ermöglicht es den Sterbenden, die letzte Zeit ihres Lebens gefasst, mit einer Art spiritueller Neugier und oft auch schmerzfrei zu erleben. Nach Auffassung der Autoren hängt dies damit zusammen, dass mit Hilfe von LSD die individuellen Erfahrungen des Sterbens antizipiert werden können, die sie Schrecken, Angst, Aggression und Ekstase, aber auch jener
selige Zustand, den die alten Religionen Wiedergeburt nannten.

 

Elisabeth Kübler-Ross meinte dazu in ihrem Vorwort: Die Begegnung mit dem Tod ist die neueste unter zahlreichen in letzter Zeit
erschienenen Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Thanatologie. Es ist jedoch ein Buch ganz besonderer Art — ein Buch, das in die Bibliothek eines jeden gehört, der ernsthaft versucht, jenes Phänomen zu verstehen, das wir Tod nennen. Dieses Werk ist nicht eigentlich ein Kompendium der menschlichen Erfahrungen mit dem Tod; tatsächlich befasst es sich nur sehr wenig mit den natürlichen Erfahrungen sterbender Patienten. Es ist in erster Linie das Buch von Autoren, die zu einem besseren Verständnis der Anwendung und Wirkungsweise psychedelischer Drogen und zu einem besseren Verständnis veränderter Bewußtseinszustände beitragen wollen, unter besonderer Berücksichtigung der Übergangszeit, die wir Tod nennen.