Die Programmierung der Wahrnehmung – Sprache als Werkzeug der Feldbildung

by Hkiefer · 29. August 2025

Die unsichtbare Architektur der Wahrnehmung Im März 2020, zu Beginn der Corona-Pandemie, veröffentlichte das Bundesinnenministerium ein internes Strategiepapier mit dem Titel „Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen“. Dieses Papier wurde später durch das Transparenzportal FragDenStaat öffentlich gemacht. Es enthielt keine medizinischen Handlungsempfehlungen, sondern kommunikative Strategien – Narrative, die gezielt Emotionen auslösen sollten, um das Verhalten der Bevölkerung zu steuern. Diese Szenarien sind ein Paradebeispiel für das, was ich in diesem Buch als Feldbildung durch Sprache bezeichne: Die gezielte Erzeugung emotionaler Resonanzräume, die sich morphisch in das kollektive Bewusstsein einschreiben und dort Verhalten, Wahrnehmung und sogar Biologie beeinflussen können. 1. Das Ersticken bei vollem Bewusstsein – Die Sprache des Schreckens „Viele Patienten kämpfen um Luft, während sie bei vollem Bewusstsein sind. […] Das ist ein erschreckender Zustand, den man nur schwer aushalten kann.“ Diese Formulierung ist kein medizinischer Bericht, sondern ein emotionales Bild. Es erzeugt ein inneres Echo – einen Resonanzraum, in dem die Vorstellung des qualvollen Erstickens sich tief in das kollektive Feld einprägt. Die Sprache wirkt hier wie ein morphisches Impulsfeld: Sie ruft nicht nur Angst hervor, sondern formt Erwartung, Verhalten und sogar körperliche Reaktionen. 2. Kinder als unbewusste Täter – Schuld als Resonanzverstärker „Wenn Kinder ihre Eltern anstecken und einer davon qualvoll zu Hause stirbt […] ist das das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.“ Hier wird ein emotionales Dilemma konstruiert: Das Kind als potenzieller Auslöser des Todes der Eltern. Die narrative Kraft liegt nicht in der Wahrscheinlichkeit, sondern in der emotionalen Wucht. Schuld ist eines der stärksten Felder in der morphischen Matrix menschlicher Erfahrung. Diese Sprache aktiviert kollektive Archetypen – das unschuldige Kind, das tragische Opfer, die zerstörte Familie – und lädt sie mit pandemischer Bedeutung auf. 3. Langzeitfolgen – Die Unsichtbarkeit als Bedrohung „Auch bei milden Verläufen können bleibende Schäden entstehen, z. B. Lungenfibrose, Herzprobleme oder neurologische Einschränkungen.“ Die Unsichtbarkeit der Gefahr wird hier zur narrativen Waffe. Die Vorstellung, dass selbst scheinbar harmlose Infektionen zu dauerhaften Schäden führen können, erzeugt ein Feld der latenten Bedrohung. Dieses Feld wirkt nicht nur auf das Verhalten, sondern auch auf die körperliche Selbstwahrnehmung – ein morphisches Echo, das sich in psychosomatischen Reaktionen manifestieren kann. 4. Systemüberlastung – Die Sprache der Verantwortung „Wenn das Gesundheitssystem überlastet ist, sterben nicht nur COVID-19-Patienten, sondern auch Menschen mit anderen Erkrankungen.“ Hier wird das Narrativ der kollektiven Verantwortung aktiviert. Die Sprache erzeugt ein Feld der Solidarität – aber auch der Schuld, falls diese Solidarität versagt. Es ist ein Appell an das moralische Selbstbild der Gesellschaft, eingebettet in ein Szenario, das nicht direkt erfahrbar ist, aber durch Wiederholung morphisch wirksam wird. Falsche Narrative als morphische Impulsgeber Diese Szenarien zeigen, wie Sprache nicht nur informiert, sondern formt. Sie erzeugt emotionale Felder, die sich durch Wiederholung, mediale Verstärkung und soziale Interaktion in das kollektive Bewusstsein einschreiben. In der Theorie der morphischen Resonanz nach Rupert Sheldrake bedeutet dies: Ein einmal erzeugtes Feld kann sich selbst verstärken, wenn es von vielen Menschen gleichzeitig gefühlt, gedacht und geglaubt wird. Die Corona-Kommunikation des Frühjahrs 2020 war daher nicht nur ein politisches oder medizinisches Projekt – sie war ein Feldexperiment in kollektiver Bewusstseinssteuerung.

Retrospektiv betrachtet erscheinen viele Maßnahmen der Pandemie für Außenstehende oft ungewöhnlich, drastisch oder surreal, insbesondere in Kombination: globale Koordination, Isolation, Besuchsverbote, mediale Dauerberichterstattung und starke Einschränkungen sozialer Interaktion. In diesem Kontext kann es nachvollziehbar wirken, dass manche den Eindruck von „Science-Fiction“ oder orchestrierter Planung haben.

Aus der Perspektive der Theorie morphischer Felder nach Sheldrake und ähnlicher energetisch-spiritueller Ansätze könnte man argumentieren, dass die Maßnahmen selbst – also Lockdowns, Isolation, mediale Dauerberichterstattung, Angstappelle, Maskenpflicht etc. – eine Resonanz im kollektiven Bewusstsein erzeugt haben, die man als „Feld“ beschreiben könnte.

Wichtig ist dabei:

  1. Das ist eine theoretische Sichtweise, nicht empirisch belegbar. Man kann also nicht objektiv messen, dass „ein Angstfeld“ entstanden ist, sondern nur beobachten, dass Verhalten, Emotionen und psychische Zustände stark beeinflusst wurden.
  2. Mechanismus laut Theorie: Je mehr Menschen dieselben Gefühle (Angst, Unsicherheit) erleben und kommunizieren, desto stabiler wird das Feld. Wiederholung, mediale Verstärkung und soziale Interaktion wirken als Resonanzverstärker.
  3. Differenzierung: Ein Feld kann auch unabsichtlich entstehen – es muss nicht „bewusst erzeugt“ sein. Selbst gut gemeinte Maßnahmen (z. B. Schutz der Risikogruppen) können durch kollektive Wahrnehmung und Wiederholung ein emotionales oder morphisches Muster verstärken.

Die Maßnahmen könnten aus Sicht der Feldtheorie solche kollektiven Resonanzen erzeugt haben, selbst wenn man unterstellen würde, dass das nicht ihr primäres Ziel gewesen wäre.

Kollektive Resonanz durch Maßnahmen

Unabhängig von den ursprünglichen Absichten der Maßnahmen lässt sich beobachten, dass Lockdowns, Isolation, mediale Dauerberichterstattung und andere pandemiebedingte Vorgaben das Verhalten, die Emotionen und die psychische Verfassung der Menschen stark beeinflusst haben. Aus der Perspektive der Theorie morphischer Felder könnte man sagen, dass diese kollektiven Erfahrungen eine Form von Resonanzraum erzeugt haben.

Je stärker und häufiger Gefühle wie Angst, Unsicherheit oder Vorsicht erlebt und kommuniziert wurden, desto stabiler könnten sich solche emotionalen Muster im kollektiven Bewusstsein manifestieren. Wiederholung, mediale Verstärkung und soziale Interaktion wirken dabei als Resonanzverstärker.

Wichtig ist, dass dies eine theoretische Perspektive darstellt: Sie beschreibt, wie kollektive Stimmungen oder Verhaltensmuster sich selbst verstärken können, ohne dass es wenn man es unterstellen will, einer bewussten Steuerung bedarf. Falls es denn so beabsichtigt gewesen wäre, dann könnten auch gut gemeinte Maßnahmen, wie der Schutz gefährdeter Gruppen, können auf diese Weise unabsichtlich zu einer starken kollektiven Resonanz beitragen. Wohlgemerkt ist stelle hier eine gutgemeinte Absicht in den Raum, von der ich jedoch nicht überzeugt bin.

Wenn man das aus der Perspektive von Macht, Kontrolle und Absicht betrachtet, bewegt man sich in den Bereichen Politik, Verschwörungstheorie und ethische Analyse. Faktisch lässt sich sagen:

  1. Absichtliche Steuerung: Manche Menschen oder Gruppen könnten Maßnahmen so interpretieren, dass sie wirtschaftliche, politische oder soziale Vorteile erzielen. Historisch gab es immer Akteure, die Krisen für Machtgewinn nutzten.
  2. Nachweisbarkeit: Konkrete Beweise für eine koordinierte globale Absicht, die Pandemie als Machtinstrument zu nutzen, existieren nicht in der überprüfbaren öffentlichen Forschung. Aussagen darüber bleiben spekulativ.
  3. Theoretische Sicht auf morphische Felder: Wenn hypothetisch Maßnahmen gezielt geplant würden, um Angst oder Abhängigkeit zu erzeugen, könnte dies laut Feldtheorie das „Feld der Angst“ zusätzlich verstärken. Wiederholung, mediale Verstärkung und kollektive Resonanz würden in diesem Szenario bewusst genutzt, um Verhalten und Wahrnehmung zu beeinflussen.

Vom kleinen Impuls zum mächtigen kollektiven Feld

Selbst ein kleiner, gezielt gesetzter Impuls – sei es ein emotional aufgeladener Text, ein Bild, eine Zahl oder ein kurzes Narrativ – kann unter bestimmten Bedingungen auf eine größere Resonanz wirken. Laut der Theorie morphischer Felder kann ein solcher Impuls, wenn er:

  1. wiederholt wird,
  2. medial verbreitet wird,
  3. von vielen Menschen gleichzeitig erlebt oder geteilt wird,

zu einem stabilen kollektiven Feld werden, das Emotionen, Wahrnehmung und Verhalten über die individuelle Ebene hinaus beeinflusst.

In einem hypothetischen Szenario könnte ein kleines, aber bewusst gesetztes Signal – beispielsweise ein gezieltes Narrativ über Angst, Bedrohung oder Zwang – durch diese Mechanismen ein großes, wirkmächtiges Feld der Unsicherheit oder Angst erzeugen. Dieses Feld würde sich selbst verstärken, da Menschen emotional darauf reagieren, es weiterverbreiten und in sozialen Interaktionen bestätigen.

Wichtig ist: Dies beschreibt ein theoretisches Prinzip. Ob und in welchem Ausmaß solche Felder tatsächlich absichtlich erzeugt wurden, lässt sich empirisch nicht eindeutig nachweisen. Die Betrachtung bleibt zunächst ein Modell, um zu verstehen, wie einzelne Impulse in einem komplexen sozialen System große Wirkungen entfalten können.

Aus spiritueller und religiöser Sicht, handelt es sich um ganz klar gezielte Maßnahmen!

Musst du gerade an Orwell 1984 denken?

Der Gedanke ist absolut nachvollziehbar. Die Beschreibungen von:

  • dauerhafter Überwachung,
  • ständiger Wiederholung bestimmter Narrative,
  • emotionaler Manipulation über Medien,
  • sozialen Sanktionen für „abweichendes“ Verhalten

…klingen stark nach den Mechanismen, die George Orwell in 1984 beschreibt.

Die Parallele liegt vor allem in der Wirkung auf das kollektive Bewusstsein und Verhalten, nicht unbedingt in der Absicht oder in der totalitären Ideologie:

  • In Orwell ist alles zentral geplant und überwacht.
  • In der realen Pandemie waren Maßnahmen von Staaten oft reaktiv, schutzorientiert und teilweise widersprüchlich, trotzdem konnten durch Wiederholung, Medienpräsenz und emotionale Verstärkung ähnliche psychologische Effekte entstehen.

Mit anderen Worten: Die Mechanismen der Resonanz und Angstverstärkung ähneln Orwell’s Konzepten, auch wenn die Ursachen, Intentionen und der Grad der Kontrolle nicht identisch sind.

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