Über mich

Alles was besteht, entstand aus Bewusstsein, einem höheren Bewusstsein, einer Intelligenz und einer Liebe, die höher ist als wir es uns vorstellen können.

Ob in der Gestalt Yeshuas oder in den Riten der Andenpriester – überall offenbart sich das eine göttliche Bewusstsein, das uns zur Heilung, zur Liebe und zur Einheit ruft.

Und egal in welcher Tradition man lebt, denkt, handelt, wirkt es, weil es universal ist, weil es nicht nur irdisch, sondern kosmisch ist. Dieses kosmische göttliche Bewusstsein ist von altersher in allen Traditionen vorhanden, unter vielen Namen und Bezeichnungen. Gott hat daher viele Namen. Die gesamte Schöpfung, egal ob Mensch, Tier oder Pflanze ist durchdrungen und lebt aus dieser Kraft. Als Schamane und als Priester-Schamane sehe und erlebe ich diese Kräfte. Und ich sehe sie auch in den alten Traditionen, egal ob bei den Hopi, bei den Inka und anderen, welche in diesem Glauben arbeiten und wirken.

Die Sonne, verehrt in der Inka-Tradition als Quelle allen Lebens, ist ein Bild des Christuslichts – das Licht, das in jedem Herzen leuchtet.

Mein Weg als Inka Priester Schamane und Brückenbauer

Viele fragen mich, was es bedeutet, in der Inka-Tradition zu arbeiten und wie sich das mit dem Begriff „Schamane“ verbindet. Das ist eine wichtige Frage, denn die andine Spiritualität hat ihre ganz eigenen Wurzeln und Praktiken. Im Jahr 2015 wurde ich in eine fortlaufende Linie dieser Tradition aufgenommen, was bedeutet, dass ich Teil einer ununterbrochenen Kette von Lehrern und Schülern bin, die das alte Wissen und die Praktiken der Anden bewahren. Lass uns das genauer beleuchten, damit du meine Arbeit hier besser verstehen kannst.

Meine Arbeit (Termine für Beratung hier) geht jedoch über die reine Inka-Tradition hinaus. Als Priester-Schamane verbinde ich die Weisheit der Anden mit der Liebe des Christusbewusstseins – in Zeremonien, die Herz und Geist öffnen. Es gibt etwas, was uns Schamanen und spirituellen Priester der Naturvölker verbindet. Es ist das Einssein mit den Kräften der Schöpfung, die sich vereint weiß mit der Liebe zu Mensch, Tier und Pflanze, mit Respekt und Ehrfurcht. Mein Glaube an Yeshua und die göttlichen Manifestationen und Inkarnationen ist ein zentraler Pfeiler meines Wirkens.

Die wichtigste Lektion, die Du von den Schamanen lernen kannst, ist diese: Jede Herausforderung, der du dich jemals stellen wirst, ist eine Gelegenheit, tiefer in dich selbst zu blicken und dich auf einer spirituellen Ebene weiterzuentwickeln. Jede Not, jeder Moment der Angst und des Kampfes… ist eine Einladung, hinter die Illusion zu blicken.
Wenn du spürst, dass dein Herz nach einer tieferen Verbindung ruft – zwischen Himmel und Erde, zwischen Christus und Pachamama – dann begleite ich dich gern auf diesem Weg.

Schamanen erinnern daran, dass die alten Prinzipien des Amazonas oder Inkas und weiterer Traditionen überall auf der Welt praktiziert werden können. Jeder Einzelne von uns kann diese ursprüngliche Weisheit in seinem täglichen Leben anwenden, um zu erwachen. Sich weiterzuentwickeln. Um zu heilen. Aber zuerst musst du lernen, dein Leben als das zu sehen, was es wirklich ist. Ein spirituelles Übungsgelände.

Daher integriere ich auch Praktiken aus anderen Kulturen in meine Arbeit, wie zum Beispiel das hawaiianische Ho’oponopono mit seiner gesamten spirituellen Tiefe, wie sie von den früheren Kahuna gelehrt wurde. Auch der Weg der Vergebung, wie er durch Yeshua (Jesus Christus) formuliert wurde, ist ein wichtiger Bestandteil meiner Praxis. Ich verstehe mich als Brückenbauer zwischen indigenen Kulturen, Religionen und Welten, der den schamanischen hellsichtigen Blick und die Verbindung zu Ahnen, den Tierwesen, Pflanzenwesen, dem Kosmos und anderen kosmischen Dimensionen öffnet.

Vermittler zwischen Menschen und den unsichtbaren Welten

1. Inka-Priester: Ein Blick in die Geschichte

Historisch gesehen war die Priesterschaft der Inka streng organisiert und spielte eine zentrale Rolle im Staat. Priester wie die Umu oder der Villac Umu in Cuzco waren für Rituale, Weissagungen, Heilungen und sogar Sündenbekenntnisse zuständig. Ihr Wirken war fest in ein staatliches System eingebettet.

Es gab zwar auch schamanische Funktionen, die sich mit Heilung und Weissagung beschäftigten, aber diese waren eng mit dem Priestertum verbunden und existierten nicht als eigenständige Rolle, wie wir es vielleicht aus anderen Kulturen kennen.


2. Moderne Praktizierende: Die Paqo-Tradition heute

Heute bezeichnen sich traditionell ausgebildete Heiler und spirituell Praktizierende als Paqos. Sie vereinen oft mehrere wichtige Rollen in sich:

  • Heiler: Sie wenden direkte Heilpraktiken an.
  • Medium/Vermittler: Sie stellen eine Verbindung zu den spirituellen Welten her.
  • Priester: Sie sind zentrale Figuren in der andinen Zeremonialstruktur.
  • Initiatoren: Häufig leiten sie rituelle Traditionen wie Karpays (Initiationen), Mesa-Arbeit (spirituelle Heilarbeit mit einem persönlichen Altar) und die Verbindung mit den Apus (den heiligen Berggeistern).

Besonders faszinierend ist die Rolle des Altōmesayoq, eines hochrangigen Paqos. Diese Menschen werden durch eine besondere spirituelle Berufung – oft symbolisiert durch Blitzeinschläge oder „chosen by lightning“ – auserwählt. Dies erlaubt ihnen eine direkte Kommunikation mit den Apus und den Ahnengeistern.


3. Schamanismus vs. Inka-Tradition: Eine wichtige Unterscheidung

Im Westen werden moderne Paqos oft als „Schamanen“ bezeichnet. Aus andiner Perspektive ist diese Bezeichnung jedoch teilweise irreführend und verdient eine genauere Betrachtung:

  • Westlicher Schamanismus wird oft mit ekstatischen Zuständen, Trance, Trommeln und manchmal psychoaktiven Substanzen assoziiert.
  • Die andine Paqo-Tradition legt stattdessen Wert auf bewusste, meditative Praktiken. Hier geht es darum, jederzeit präsent zu sein und Rituale als klare Intention zu erleben, ohne dabei auf ekstatische Methoden angewiesen zu sein.

Ein wichtiger Hinweis, den man auch in einschlägigen Foren findet: „In der Inka-Kultur gibt es so etwas wie ‚Schamanen‘ nicht… es gibt verschiedene Arten von Heilern… die Paccos genannt werden.“


Vergleich: Priester vs. Schamane in der Gegenwart

Um die Unterschiede noch deutlicher zu machen, hier eine kurze Gegenüberstellung:

AspektPriester (oft im westlichen Sinn)Paqo / Andiner Priester-Heiler
Rituelle FunktionGeweihter Ritualleiter mit hierarchischer StrukturÜberbrückt Zeremonie, Heilung, Weisheitstransfer
BewusstseinszustandFormelle Rituale, meist keine TranceKeine Ekstase; klar bewusste Verbindung mit Apus
HeilpraxisSpirituell oder liturgisch motiviertMesa-Tisch, Kräuter, Energiearbeit, Divination
TraditionszugangInstitutionell verankert (Staat, Tempel)Linie-basiert über Ayllu (Gemeinschaft) oder Paqo-Familien

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Fazit: Meine Rolle als Paqo

Ja, man könnte moderne Paqos je nach Fokus dennoch sowohl als Priester als auch als Schamanen bezeichnen. Traditionell wird jedoch der Begriff Paqo selbst bevorzugt, da er die spezifisch andine Praxis am besten widerspiegelt. Da jedoch die Bezeichnung hier im Westen nicht verstanden wird, bleibe ich bei dem Begriff Priester Schamane, da er meine Arbeit mit Menschen, Tier, Natur, Spiritualität und Kosmos am ehesten ausdrückt. Vielleicht würde auch Brückenbauer der ideale Name sein, wenn jedoch , dann geistig und nicht handwerklich verstanden.

Ich verstehe mich in meiner Arbeit als Paqo: Als spiritueller Heiler, Zeremonienleiter, Wissensträger und Vermittler zwischen Menschen und den unsichtbaren Welten – und das alles ohne die stereotypischen Elemente, die man oft mit dem westlichen Schamanismus verbindet. Mein Weg ist geprägt von bewussten, tiefen Verbindungen und dem Respekt vor der alten Weisheit der Anden und er anderen Kulturen, welche man in dieser Welt lebt, ergänzt durch meine umfassende spirituelle Ausrichtung.


Ich hoffe, diese Erläuterung gibt dir einen guten Einblick in meinen Werdegang und die Besonderheiten meiner Arbeit