Schamanischer Bewußtseinszustand

Im Gehirn werden ständig elektromagnetische Wellen erzeugt, sogenannte Hirnströme. Ihre Frequenz und Kurvenform, können mittels Elektroenzephalogramm (kurz EEG) sichtbar gemacht werden. So verursacht angestrengtes „Überlegen was ich als nächstes schreiben werde“ völlig andere Kurven als schwere körperliche Arbeit, Tiefschlaf andere als REMSchlaf, Freude andere als Haß, entspannte Ruhe andere als tiefe Meditation. 
Für Trancezustände, wie sie etwa bei einer Zen-Meditation oder auch im schamanischen Bewußtseinszustand auftreten, ist eine ganz bestimmte Kurvenform charakteristisch (Prof. Gutmann, Wien). In diesem Zustand wird vom EEG eine fast reine Sinusschwingung mit Frequenzen von etwa drei bis sieben Hertz aufgezeichnet. Und genau diese monotone Schwingung kann dem Gehirn auch durch äußere Reize zugeführt werden. Unbemerkt passen sich die Gehirnströme diesen äußeren Einflüssen an. Der Fachmann spricht bei diesem
Anpassungsprozeß davon, daß das Gehirn getriggert wird. Auf diese Weise gerät man in Trance. Dieser Prozeß kann allerdings nur bei relativ guter vorheriger Entspannung einsetzen, sich das Gehirn bereitwillig von außen führen läßt und keine anderen wichtigeren Aufgaben zu erfüllen hat

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