Gott finden

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Gott finden
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Wie kann man Gott finden, diese Frage ist höchstwahrscheinlich so alt, wie der Mensch sein Haupt zum Himmel heben kann. In Zeiten wo sich darum gestritten wird, welcher Gott der Richtige ist kann ich als Priester Schamane, der ein Weltbild, unabhängig von einer bestimmten Religion hat darauf eingehen.

Und dieses Weltbild hat sich bei den Menschen in den letzten Jahrtausenden gewaltig geändert. In Zeiten wo man noch dachte, die Erde sei eine Scheibe, wurde das Bild, welches man sich von Gott machte von einer gewissen Begrenztheit bestimmt. Heute erkennt die Menschheit, die gewaltigen Ausmaße des Kosmos, des Weltalls, und so weitet sich die Schöpfung und dadurch der Begriff oder Bild, welches sich von Gott gemacht wird.

Die Zentrale Frage jedoch ist, wo ist Gott zu finden, wo wir doch letztlich absolut nichts über seine wahre Natur, seine Gestalt, sein Wesen wissen. Ist Gott da draußen, irgendwo im Weltall? Ist Gott im Himmel und wenn ja, wo ist der? Welche Wege gibt es für den Gottessucher?

  • Wir suchen Gott zu finden, oder
  • Gott wird auch Wege finden

Eines Tages machte ich eine schamanische Reise durch Nürnberg und in dieser Reise sah ich dass die Stadt tot war. Nur da und dort, ganz vereinzelt war es hell, was ein geistliches Leben, spirituelles Leben bedeutet. Wenn es in anderen Städten, in anderen Ländern, auf diesem Planet Erde ebenso aussieht, dann wäre dies eine gottlose Welt, bevölkert von geistlich, von spirituell Toten. In dieser Welt kann man sich geistig verlieren, durch den Arbeitsalltag, durch die vielen Ablenkungen die es gibt, wie Fernsehen, Internet, Veranstaltungen unterschiedlichster Art.

Wenn wir danach frage, wie wir Gott finden, dann erhebt sich die Frage: welchen Gott suchen wir? Und sobald wir die Frage stellen, besteht die Gefahr, dass wir einen Gott suchen, der am ehesten unseren Vorstellungen entspricht, einem Gott einer bestimmten Religion, Tradition oder wie auch immer.

Wenn wir uns ein Bild, eine Idee von Gott machen können wir dies nur aus unserem Denken, aus unserem begrenzten Wissen, aus unserer begrenzten Wahrnehmung und aus den Prägungen, heraus, welche wir im Laufe des Lebens erworben haben. Dann wenn wir uns ein Bild von Gott gemacht haben, ist es jedoch nicht Gott, dessen Bild wir im Kopf haben, sondern nur ein Abbild, eine Idee von Gott.

Gott finden aber wie heißt sich loszulösen von irgendwelchen Vorstellungen. Nicht umsonst heißt es in Überlieferungen, dass man sich kein Bild und auch kein Abbild von Gott machen soll. Propheten wie Mohammed oder wie in der Bibel, sowie in vielen anderen Quellen bezeugen, dass es nur einen Gott gibt. Eine revolutionäre Sichtweise brachte Jesus Christus in die Welt. Er schaffte es seinen Jüngern mehr oder weniger gut klar zu machen, dass es zu Gott eine Beziehung gibt, eine so enge Beziehung, dass er von Gott als seinem Vater sprach. Damals ein neuer Ansatz, den weg zu gott zu finden. Und wir erfahren aus diesen Quellen dass Gott nicht im außen zu suchen ist, sondern ein Teil von uns ist. Und genauso revolutionär war, dass Jesus Christus die Verbundenheit mit anderen Lebewesen verkündet hat, frei gesagt: Was ihr denen getan habt, habt ihr mir getan. Ebenso revolutionieren war, dass Gott Liebe ist.

Gott kann uns finden oder wir finden Gott, so die Erfahrungen von vielen Menschen. Man kann Gott finden im Gebet, in der Meditation. Entscheidend für die, welche Gott finden wollen ist – es mit dem Herzen zu tun. Alles was kompliziert ist, muss nicht sein. Ein nach Gott sehnen, bei Ihm Hilfe finden zu wollen, Halt finden zu wollen, dann wird man seine Heimat finden, in einem tiefen Gefühl, was man immer pflegen sollte, egal ob es einem gut oder weniger gut geht, dann so ist es meine persönliche Überzeugung, wird man Frieden mit Gott finden.

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